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Online – Ideenwettbewerb Innovative Grundrisse für den geförderten Wohnungsbau

30. Juni von 17:00 - 18:30

Online Workshop: Input zum Thema „Ideenwettbewerb Innovative Grundrisse für den geförderten Wohnungsbau“

am 30.Juni 2026 17:00-18:30 Uhr

 

 
 
 

Online Workshop: Input zum Thema „Ideenwettbewerb Innovative Grundrisse für den geförderten Wohnungsbau“

am 30.Juni 2026 17:00-18:30 Uhr

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, > Anmeldung: info@bv-baugemeinschaften.de

Am 30. Juni 2026 wird Kornelia Ott, Referentin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in der Abteilung Wohnen in Hamburg, über die Durchführung sowie die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs „Innovative Grundrisse für den geförderten Wohnungsbau“ berichten.
Wie können Grundrisse im öffentlich geförderten Wohnungsbau den aktuellen gesellschalichen Veränderungen und neuen Wohnbedürfnissen gerecht werden?     

Dieser Frage widmete sich der von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen im Juni 2023 ausgelobte Ideenwettbewerb „Innova ve Grundrisse für den geförderten Wohnungsbau“. 42 Planungsteams entwickelten kreative Lösungen für drei unterschiedliche städtebauliche Typologien in Hamburgs neuen Stadtentwicklungsgebieten.

Im Mittelpunkt standen flexible, anpassungsfähige und gemeinschaftsfördernde Wohnkonzepte, die sowohl die Bezahlbarkeit als auch die Qualität des Wohnens im Blick haben. Die Ergebnisse zeigen vielfältige Ansätze, wie Grundrisse auf veränderte Lebens- und Arbeitsformen reagieren und zukünftige Anforderungen berücksichtigen können.
Ableitend aus den Entwürfen der Teams konnten die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und das Büro D&K drost consult GmbH in Abstimmung mit dem Preisgerichtsvorsitzenden sowie der Hamburgischen Architektenkammer erste Fragen und Themen erarbeiten, was Innovation in Grundrissen für den geförderten Wohnungsbau bedeuten kann, etwa:

  1. Flexible Gebäude durch Raster – Welches Potenzial für den geförderten Wohnungsbau liegt in der rasterbasierten Konstruktion?
  2. Gemeinschaft und Privatheit – Welcher planerischen Voraussetzungen bedarf es für die Entstehung von Gemeinschaft?  Welche räumlichen Abstufungen zwischen Gemeinschaft und
    Privatheit können wir wo ermöglichen? Wo brauchen wir Gemeinschaft, wo Rückzugsmöglichkeiten? Sind Clusterwohnungen ein sinnvoller Ansatz?
  3. Weniger monofunktionale Flächen, mehr Universalräume – Sind Wohngrundrisse heute zu stark funktional festgelegt? Brauchen wir stattdessen nutzungsneutrale Universalräume, und wenn ja, welche?
  4. Adaptierbarkeit durch Ausbaureserven – Welcher individuellen Ausbaumöglichkeiten bedarf es? Welche Chancen bieten Plusräume (= Zimmer, die nicht klar einer Wohneinheit zugeschrieben werden)?
  5. Flächeneffizientes und qualitätsvolles Wohnen – Sollten Wohnungen statt zu wachsen wieder schrumpfen? Wie kann man hohe Wohnqualität bei kleineren, effizienteren Wohnflächen sicherstellen? Welche Rolle spielt die Erschließung dabei?

Der von der Ausloberin zusammengestellte Grundrissatlas lädt dazu ein, sich in die Grundrisse einzulesen und dem Wohngefühl in den Entwürfen nachzuspüren: Dokumentationsbroschüre Innovative Grundrisse für den geförderten Wohnungbau.

 

 

 

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