Wow! – 11. Wohnprojektetag Köln und Region

Bunt und lebendig…What a diff´rence a day makes

Das habt Ihr toll gemacht! Ihr Alle! Nein, das ist kein Selbstlob. Die neun Referierenden mit ihren fünf Angeboten und ca. 200 Teilnehmenden, die 35 Ausstellenden, davon 26 Gruppen und die ca. 700 Gäste auf dem Markplatz, haben es zu einem der schönsten Wohnprojektetage seit seiner Entstehung gemacht. Auch gab es noch einige Sonntgsangebote, zu denen wir gesondert berichten.

Zum Aufwärmen gab es einen Beitrag in der Lokalzeit, ab Minute 7.
BM Derya Karadag eröffnet die Veranstaltung

Bereits zur Eröffnung um 11 Uhr, zu der die BM Derya Karadag, in Vertretung des Oberbürgermeisters, wichtige Akzente setzte. Es ist noch Luft nach oben, was die breite Anerkennung des Mehrwerts gemeinschaftlichen Wohnens für die Stadtgesellschaft angeht und so hören die Teilnehmenden Einsichten wie “…es geht nicht nur um Quadratmeter, Baukosten oder Förderprogramme. Es geht um Nachbarschaft, um Zusammenhalt und um die Frage, wie Menschen miteinander leben wollen…” gerne. Hinweise auf die Wirkung für die Quartiersentwicklung und die Bedeutung des Themas für die Stadt, tragen zu der ohnehin guten Grundstimmung bei:

Sie wirken in die Quartiere hinein, stärken soziale Netzwerke und zeigen, wie viel Gestaltungskraft in der Stadtgesellschaft selbst steckt.
Für die Stadt Köln hat das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen große Bedeutung.

Auch wenn wir im Jahr 2026 nicht dort stehen, wo die Szene es zu hoffen wagte, der Fortschritt an der Alpener Strasse, noch sichtbarer am Petershof und die wohl nun bald in einer Anhandgabe mündende Entwicklung am Poller Damm, weisen in die gewünschte Richtung. Wir wünschen allen Projekten genug zivilgesellschaftlichen Rückenwind, um zu Erfolgen zu werden.

Die Nachfrage von Gruppen zur Teilnahme am Wohnprojektetag aus dem Umland steigt stetig. Dieses Jahr ist es gerade noch gelungen, alle Interessierten im Forum unterzubringen. Interessante Neuzugänge, wie z.B. die Neue Stadtgärtnerei aus Bonn, zeigen Facetten in der Projektentwicklung auf, die wir in Köln noch nicht kennen.

Auf diesem bunten Markt der Möglichkeiten, der durch Vertreter:innen der zuständigen städtischen Ämter, sowie städtische Gäste aus Bonn und Brühl, genauso wie Dienstleister, namentlich die Stiftung trias und spezialisierte Banken abgerundet wurde, fand sich für jede/n mehr als etwas.

Selbst der Streik bei der KVB konnte nicht verhindern, dass es eine dauerhaft gut gefüllte Veranstaltung wurde, so dass die Standbetreuungen fröhlich erschöpft von vielen guten Gesprächen garnicht so unglücklich wirkten, als sie um 15:45 Uhr durch die Podiumsrunde abgelöst wurden.

Almut Skriver und Sascha Gajewski führten in einer knappen Stunde noch einmal durch alle Themen des Tages, denn trotz ca. 200 Teilnehmenden in den Workshops und Vorträgen, man kann einfach nicht überall sein. Hier gab es dann die Gelegenheit, in einem kleinen Staffellauf, noch einmal die Highlights Revue passieren zu lassen.

Vorträge und Workshops

Natürlich haben Vorträge zu Grundstücksentwicklungen schon per se eine besondere Anziehungkraft, doch Herr Röhrig, Geschäftsführer der modernen stadt lieferte mit seinem Vortrag (demnächst auch bei uns online) zugleich ein tieferes Verständnis in die Komplexität der Entwicklung. Für 2027 gibt es die Chance, dass ein erstes Projekt des gemeinschaftlichen Wohnens in die Ausschreibung geht.

Aber die, auch altersmäßig bunt gemischten, Teilnehmenden hatte offenbar ebenso viel Freude an vier peppigen Workshops, die sich um Gründungsfragen zu Wohnprojekten, Suffizienz, Queeres Wohnen und gelungene Kommunikation drehten. Jeder Beitrag wäre es an sich wert, hier ausführlicher behandelt zu werden, doch das Dabei-Sein, können wir nicht ersetzen. Das ein oder andere Thema wollen wir dieses Jahr noch einmal in einem eigenen Format denken, bestehende Projekte, wie neue Initiativen, sollen bestmöglich durch die MitStadtZentrale gestärkt werden. Das zieht hier die wiederholte Einladung nach sich, durchaus Wünsche an uns zu richten 🙂

Wir als MitStadtZentrale können den Rahmen sicherstellen und viele Dinge professionell organisieren, doch dat Hätz kommt nicht zuletzt aus dem Ehrenamt. Menschen aus bestehenden und neuen Inititiativen, sowie interessierte Einzelpersonen, waren immer die Quelle für wichtige Impulse. Daher ist der Aufruf des Netzwerks (link folgt) ein willkommener Abschluss für diesen Beitrag!

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