Politik will Genossenschaften stärken – MitStadtZentrale gewünscht aber nicht gesichert
Der von der SPD, Volt und der Linken eingebrachte Antrag zur Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus wurde am 1.10.26 mehrheitlich im Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit beschlossen. Es wird dort ein Fünfjahresplan zur Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus gefordert. Ziel soll sein, bis 2031 mindestens 10% der städtischen Flächen an Genossenschaften zu vergeben. Das soll 2029 evaluiert werden. 2027 soll mindestens eine Fläche vergeben werden.
Aber Punkt 2, indem die weitere Förderung der MSZ bis 2031 gefordert wird, wurde in die Haushaltsverhandlungen vertagt. Damit ist im Moment offen, ob das Beratungsangebot erhalten werden kann.
Das Kölner Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen hat dazu die Petition MitStadtZentrale erhalten – gemeinschaftliches Wohnen in Köln weiter stärken gestartet, „damit die unabhängige Beratungs-, Vernetzungs- und Kooperationsstelle für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln dauerhaft“ erhalten wird. Denn „gemeinschaftliche Wohnprojekte entstehen nicht von allein“und brauchen „eine verlässliche Perspektive“.
