Projektgruppe Poller Damm erhält Zuschlag für bisher größtes städtisches Grundstück
Ein gemeinschaftliches Wohnbauprojekt mit ca. 5.000m² Nutzfläche kann nun durchstarten
Die Projektgruppe Poller Damm legte eine überzeugende Bewerbung vor, die in der Jury breite Zustimmung fand. Nun hat sie rund ein Jahr Zeit, um das Konzept auszugestalten.
Das neue Verfahren für die Vergabe von Grundstücken an gemeinschaftliche Wohnbauprojekte ist bewusst niederschwellig gehalten. Es muss durchdacht sein, ansprechend und machbar, aber zu diesem frühen Zeitpunkt sollen den interessierten Gruppen nur moderate Kosten für die Bewerbung entstehen.
In einer Jurysitzung, die sich aus Fachverwaltung, externen Expert:innen und Politik zusammensetzt, wurden die Konzepte hinterfragt und sollen dort zu einem möglichst einmütigen Ergebnis führen. Das Ziel ist eine breite Unterstützung für das Projekt, dessen Reise dann erst so richtig los geht.
.„Wir freuen uns total, und können es noch immer kaum glauben, dass unser Projekt jetzt wirklich an den Start geht! Viel Zeit zum Feiern bleibt uns aber nicht – die nächsten Wochen werden auf jeden Fall sehr intensiv!“ (Eva)
Am 19.3.26 folgte der Rat in nichtöffentlicher Sitzung den Gremienempfehlungen, und bereits am vergangenen Wochenende trafen sich die Akteure um die nächsten Schritte zu planen – und hoffentlich dennoch ein bisschen zu feiern!
„Klar ist das ein riesiges Projekt, und hier und da auch sehr fordernd, aber wir begreifen die Möglichkeit, in solchem Umfang mit gestalten zu dürfen als riesige Chance. Wir freuen uns wahnsinnig darauf, unsere Vision für ein solidarisches Miteinander in die Tat umzusetzen und andere daran teilhaben zu lassen.“ (Jonas Bücker)
Das Projekt ist nicht nur groß, sondern steht zugleich vor der Herausforderung, in einer Struktur zu entstehen, die eigentlich für Reihenhäuser geplant wurde. Die geht einher mit einem ambitionierten Konzept, dass eben den Mehrwert gemeinschaftlichen Wohnens für die Nutzer:innen wie für das Quartier unterstreicht. Einen ersten Ausblick darauf lieferte die Gruppe schon, in Aussicht auf einen Ratsbeschluss, während des Wohnprojektetags, Ende Februar.
Projekte dieser Größenordnung sind lebendige Organismen, ständig in Veränderung und genährt durch das Umfeld, das solchen Projekte unter die Arme greift, wie wir es z.B. beim Petershof, der BG1006 oder auch dem Allerweltshaus erleben. Wo und wie hier mitgemacht und unterstützt werden kann, wollen wir bald in einem Themenabend erläutern. Der Termin erscheint in Kürze im Kalender.
