„Wir sind nicht mehr aufzuhalten“ – so geht´s weiter auf dem Petershof
Die Baugenehmigung ist da, die erste Genossenschaftsprüfung mit Bravour bestanden, 40% Eigenkapital konnte eingeworben werden, die Förderkredite über die Sparkasse KölnBonn stehen bereit. Die gGmbH für den soziokulturellen Teil ist gegründet und vom Finanzamt bestätigt, jetzt können auch Spenden bescheinigt werden. „Wir sind nicht mehr aufzuhalten“ sagt Doro Frings bei einer Baustellenführung am 24.1.26.




Obwohl nun hier nicht die erhofften gehobenen Seniorenwohnungen entstehen, freundet sich die Nachbarschaft mit dem Projekt an, da hilft der moderierte Nachbarschaftsbeirat und der Hof wird schon rege als Treffpunkt und zum Austausch genutzt. Die Kooperation mit dem Allerweltshaus in Ehrenfeld hat sich auch bewährt, man tauscht Werkzeuge, und das internationale Frauencafé hat hier während der Bauzeit „Asyl“.

Auf der Baustelle kann es jetzt richtig losgehen, Firmen können beauftragt werden. Trotzdem ist tatkräftige Hilfe willkommen. Der alte Innenputz ist von den Genoss:innen schon überall abgeschlagen worden, nun soll auch in Eigenleistung mit Hanflehm von innen gedämmt werden, damit die denkmalgeschützten Ziegelfassaden sichtbar bleiben können. In Frankreich ist diese Bauart schon verbreiteter, die Machbarschaft will zeigen, dass das auch in Köln im größeren Maßstab geht.
Im Sommer werden dazu verschiedene Workshops zum Hanflehmbau angeboten, bei denen ihr mitmachen könnt: Angeleitet von einem professionellen Lehmbauer wird die Technik erlernt und angewendet.

Auch jetzt kann man schon mithelfen: Termine für die Bautage im Frühjahr findet ihr hier. Jeden letzten Freitag im Monat treffen sich Interessenten für den soziokulturellen Teil bei Tummeltisch.
